Kurz analysiert
Public Engagement ist in Deutschland noch ein sehr junges Feld. Beim Aufbau ist die Expertise von PE Vertreter*innen ebenso wichtig wie die der Bürger*innen. Am besten tauschen sich beide in einem CO-kreativen Dialog aus. Wenn sich Menschen aus der Gesellschaft von Beginn an beteiligen können, hat das Vorteile: Public Engagement Vertreter*innen formen das Feld von Anfang an nach den Wünschen und Vorstellungen aus der Gesellschaft. Diese ist aktiv in den Prozess involviert und versteht, was PE bedeutet und was es ihnen bringt. Somit fordern sie es ein. Public Engagement bekommt damit mehr Aufmerksamkeit und Gewicht.
Austausch Neben Expert*innen sind Bürger*innen und ihre Meinung wichtig für die Entwicklung des Public Engagements. Warum und wie Vertreter*innen mit ihnen diesen Austausch gestalten können.
Public Engagement (PE) ist in Deutschland als Feld aktuell im Aufbau. In dieser Phase ist es wichtig, die Bürger*innen mitzunehmen. Heißt: Auch ihre Stimme zu beachten. Diese ist ebenso von Bedeutung, wie die Expertise von PE Vertreter*innen. Am besten setzen diese sich in einem Co-kreativen Austausch mit verschiedenen Menschen aus der Gesellschaft zusammen und tauschen sich aus. Wenn sie sich von Beginn an beteiligen dürfen, können Vertreter*innen PE nachhaltiger aufbauen und entwickeln.
Gleiche Ziele für mehr Wirksamkeit
Grundlage dafür ist der Kodex. Dieser wird gerade von verschiedenen Expert*innen entwickelt und Ende des Jahres präsentiert. Jede*r darf mitmachen. Der Kodex gibt vor welchen Richtlinien bzw. Werte PE in Deutschland verfolgt. Im Allgemeinen müssen die Vertreter*innen die gleichen Ziele mit PE vertreten. Nur so wirkt es. Um es stetig besser zu machen, ist es wichtig den Kodex mit den Bürger*innen zu besprechen. Ihre Meinung sollte einfließen, weil das Engagement schließlich sie erreichen soll.
Austausch mit weniger wissenschafts-affinen Menschen
Im Austausch müssen Vertreter*innen klar machen, warum das Wissen über Wissenschaft und ihre Methoden wichtig für die Bürger*innen ist und was das ihnen für Vorteile bringt. Wenn sie das verstanden haben, sollen sie wiederum mitteilen, was sie von PE erwarten und wie bzw. wo man sie am besten erreicht. Natürlich ist das eine allgemeine Bestandsaufnahme und sollte später je nach Zielgruppe individuell abgefragt werden. Vor allem ist es wichtig, sich mit weniger wissenschafts-affinen Menschen auszutauschen. Damit Public Engagement von Beginn an auch auf diese Gruppe ausgelegt ist. Denn oft erreichen Angebote die Menschen, die bereits an Wissenschaft interessiert sind.
Vorteile des Austauschs mit Bürger*innen
Vertreter*innen verstehen durch den Co-kreativen Austausch, was Bürger*innen möchten. Das fließt dann in das Public Engagement ein. Außerdem wissen sie von Anfang an, was PE bedeutet. Sie verstehen, warum sie es benötigen. Am einfachsten geschieht das, wenn die Öffentlichkeit von Beginn an aktiv im Prozess involviert ist. Ein Vorteil ist zudem: Wenn Bürger*innen verstehen, was PE ist und es selbst wollen, fordern sie es ein. So bekommt es mehr Aufmerksamkeit und Gewicht – auch auf politischer Ebene.
So erreicht man Bürger*innen
Um Bürger*innen erst mal zu erreichen, können Vertreter*innen auf Erfahrungswerte von Städten zurückgreifen. Einige von ihnen wenden nämlich Bürgerbeteiligung an. Auch Kolleg*innen aus dem PE Feld, die bereits erfolgreich Projekte umgesetzt haben, sind gute Ansprechpartner*innen.
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