Kurz analysiert
„Pause, Reflect, Engage“ war das Motto der Collaborative Futures Academy. Sie fand letztes Jahr im November statt. Die Akdademie erweiterte auf interaktive und abwechslungsreiche Weise die Public Engagement Skills von Wissenschaftler*innen. Besonders wichtig war dabei die Diversität von Themen und Speaker*innen. Deren Offenheit gegenüber dem Teilen von Ideen und Empfindungen übernahmen die Teilnehmer und Teilnehmerinnen. CFA inspirierte nicht nur sie, sondern auch das Organisationsteam in vielerlei Hinsicht. Am Ende war allen klar: die entstandene Gemeinschaft mündet in ein Netzwerk für gegenseitige Unterstützung und zukünftigen Austausch.
Weiterbildung Eine Akademie, die „Erwartungen übertraf“ – das war die Collaborative Futures Academy. Warum die Teilnehmenden davon begeistert waren und was welche Learnings wir für zukünftige Public Engagement Projekte ziehen, analysiert dieser Erfahrungsbericht.
In Teil zwei geht es um den besonderen Aufbau der angebotenen Sessions. Dabei spielte das Netzwerken eine große Rolle.
Verschiedene Formate & unterschiedliche Themen
Jeder Tag hatte ein anderes Thema: Equity, Diversity, and Inclusion; Personal Skills; Challenging Content; Digital Identity und Collaboration. Wer Public Engagement macht, muss über vieles reflektieren: Die eigenen Privilegien, die Wirkung in der Öffentlichkeit, die Kommunikation von schwierigen Forschungsthemen oder wie echter Dialog mit Bürger*innen entsteht. Zusammen mit Expert*innen erarbeiteten die Teilnehmenden diese Themen in verschiedenen Formaten. Darunter Networking und kreative Sessions sowie Workshops und Panels. Die Abwechslung kam gut an: „The session were complementing very good with each other“, so der Teilnehmer Luis Miguel Benavides Cabrejo.

Die Diversität sollte sich laut Susan Wallace (Participant Support for Wellcomm researchers) auch im Wissenschaft-System widerspiegeln: “To reach out different communities, impacted by current research, making sure different voices are included in research and research design.” Unterschiedliche Perspektiven bringen Inspiration und neue Sichtweisen. Es verbessert die Forschung und genauso das Public Engagement.
Anregende Mentoring Sessions
Die Expert*innen gaben ihr Wissen weiter und tauschten sich mit den Teilnehmenden aus. Sie kamen aus der Wissenschaft, Praxis oder den Medien. Neben theoretischem Wissen vermittelten sie praktische Tipps. Sessions, in denen die Teilnehmer*innen die Vorschläge anwenden und unter Anleitung ausprobieren, könnten zukünftig das Angebot erweitern. Am letzten Tag boten wir Mentoring Sessions an. Diese waren sowohl für das Team als auch die Teilnehmenden anregend: “It was the most productive and inspiring 15 minutes I had.(…) in producing a strategy for a public engagement project” erläuterte Yehuda.
Networking mit interaktivem Tool
Eine weitere wichtige Komponente von CFA war das Netzwerken. Sowohl während den Sessions, als auch in den Networking Sessions in Wonder tauschten sich die Teilnehmenden aus. Die Plattform ist interaktiver als Zoom. In Bubbles – also Gruppen kommen die Teilnehmer*innen zusammen. Die ganze Woche war Wonder geöffnet. Dadurch war ein Austausch vor und nach den Sessions möglich. Die Teilnehmer*innen schätzten das sehr. Vor allem Wonder nutzen sie für einen freien Austausch. “There were a lot of people I’ve spoken to in wonder, who were quite interested in pursuing science communication”, sagte Aishwarya Viswamitra. Sie tauschten sich nicht nur aus, sondern gaben Erfahrungswerte weiter und teilten Ressourcen. Wir sammelten sie auf der Plattform von EngagementHQ. Das bietet den Teilnehmer*innen die Möglichkeit nach der Akademie auf die Ressourcen zuzugreifen und weiterhin in Kontakt zu bleiben.

Im dritten Teil widmen wir uns der offenen Atmosphäre, durch welche Methoden wir diese schufen und was sich daraus ergab. Außerdem findet ihr alle genutzten Tools im Überblick.
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