Kurz analysiert
Mehr Wissenschaftskommunikation in der Öffentlichkeit. Dafür setzt sich die Berlin School of Public Engagement and Open Science ein. Dazu bietet sie verschiedene Formate für den Austausch und die Vernetzung. Ein erstes großes Event ist das First Steps Symposium. Es ist online, kostenlos und findet vom 6.09. bis 10.09.21 statt. Das Event bietet einen Ort an dem Interessierte gemeinsam das Feld Public Engagement voranbringen.
Austausch Die Berlin School of Public Engagement and Open Science stoßt einen Kulturwandel an. Die Schule fördert den Dialog und Austausch zwischen der Bevölkerung und Forschenden. Unser Fundstück des Monats.
Endlich! Seit letztem Jahr gibt es die Berlin School of Public Engagement and Open Science. Es ist ein Kollaborationsprojekt des Museums für Naturkunde Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Robert-Bosch-Stiftung. Eine Einrichtung wie diese ist in Deutschland schon lange über-notwendig. Im Gegensatz zu der UK können wir im Bereich Public Engagement noch einiges anstoßen.
Jede Seite hat ihre Stimme
Die Berlin School of Public Engagement and Open Science fördert Kommunikation und Dialogformate zwischen der Forschung und Öffentlichkeit. Es soll ein Austausch zwischen der Wissenschaft und der Öffentlichkeit entstehen. Dabei bekommt jede Seite die Möglichkeit, ihre Stimme einzubringen. Gestaltet wird das unter dem Motto „Strategy first, product second“. Je nach Zielgruppe wird eine passende Strategie mit damit einhergehenden Formaten entwickelt.
Die School bietet der Öffentlichkeit und den Forschenden Anreize und Möglichkeiten, um an Public Engagement teilzuhaben. Sie sollen miteinander in den Dialog treten. Im gegenseitigen Austausch ist es möglich, den Kulturwandel voranzubringen. Im Gespräch miteinander sollen Ideen, Kritik, Fragen und Zweifel offen angesprochen werden. Hierfür werden die unterschiedlichsten Formate ausgearbeitet.
Austausch und Vernetzung: First Steps Symposium
Eines der wichtigsten Events der School ist in diesem Jahr das First Steps Symposium. Zusammen mit der Berlin School schafft grasshopper kreativ online einen Ort, an dem sich jede*r Interessierte über Public Engagement austauschen und vernetzten kann. Gemeinsam sollen neue Ansätze reflektiert und kreiert. Dazu gibt es verschiedene Formate. Zum Beispiel erzählen Stakeholder*innen in der „Living Library“ etwas über ihre Arbeit. Das Community Mapping zeigt, wer im Feld agiert. So bekommen Interessierte einen Überblick wie das Feld Public Engagement aufgestellt ist. Hier geht es zur Registrierung von First Steps – Symposium für Vernetzung und Austausch im Public Engagement.
Forschende begleiten die Berlin School
Der Ansatz des Symposiums ist wegweisend für den Kulturwandel im Public Engagement. Die Wissenschaft ist angehalten sich gegenüber der Bevölkerung mehr zu öffnen. Beispielsweise ist es sinnvoll, dass die Wissenschaft ihren wissenschaftlichen Prozess für alle nachvollziehbar erläutert. Zur Öffnung der Wissenschaft ist zudem Open Science notwendig. Forschende teilen dann ihre Studien für jeden abrufbar im Netz. Dafür setzt sich die School ein. Den gesamten Prozess begleiten Forschende innerhalb der Berlin School wissenschaftliche.
Wir sind von der Berlin School of Public Engagement and Open Science überzeugt. Sie ist eine wichtige Instanz, die durch ihre Aufgaben einen Kulturwandel anstößt, der bis in die Politik reinwirken kann.
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